Willkommen

ja, was mach ich.

ich schreibe texte in augschburger city-schwäbisch, eine sprache, die ich 1976 erfand. sie erfreut sich seitdem zunehmender beliebtheit.

in dieser sprache sind inzwischen verschiedene bücher erschienen. vielleicht begreife ich die regeln der homepage, dann stelle ich titel hierher.

das erste war "Hasch mi", dann kam das "Minihaschmi" und "Hasch mi no net?" usw.

in hochdeutscher frau mutter sprache ist "500 gedichte in hundert tagen", woraus schon viel abgeschrieben wird.

regelmäßig finden lesungen und kabarettveranstaltungen statt, so jetzt am 27. 10. 2011 im bürgerhaus pfersee augsburg und am 28. 10. 2011in der pfarrbücherei st. ulrich und afra, ulrichsplatz 16 augsburg, jeweils beginn 19.30 uhr. mein mitstreiter ist georg braceschi, der in hochdeutsch feinsinniges zur gitarre vorträgt, während ich für die deftigen sprüche gut bin. es gibt auch einen schbrachkurs in city-schwäbisch.

ich übersetze aus dem russischen, italienischen und serbokroatischen und gebe italienischunterricht sowie nachhilfe in latein.

malerei: ich nehme jetzt am 15. - 30. oktober an einer ausstellung in pfersee - ein stadtteil von augsburg - statt. berüchtigt sind meine grafiken sowie werke zum thema "3hlkö plus 1 gespenst".

Damenhofkuchen

Man sagt mir, ich solle meine Besucher nicht überstrapazieren und nicht so viel Unsinn meinen Lesern usw. zumuten.

Ja, was soll das Ganze dann? Lasst euch ein, liebe Gäste.

Besonders befremdlich sind ja die Text- und Bildvorschläge - sie sind so komisch, dass man sie schon stehen lassen sollte, zumindest teilweise.

So wird alles ein Art Mosaik von Ernst, Dummheit, Unfug und Kunst. Da soll sich jemand auskennen.

Ab und zu gibt´s was in Augschburger City-Schwäbisch, fei!

s grilla 1 schmal.doc
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... und ab und zu was zur Umgestaltung der Innenstadt ...

Entwurf 24.6.11

Baim in dr Kaisrschdross

I hab s Ihne ja vrschbrocha, dass i Ihne no efdr schreib zum Schießgraba und zu die andere Sacha, was d Leid narrad macha däd.

Dr Schießgraba isch ja a zendrale Sach gwesa, wo mr riabr und niabr isch, und die zwoi Schdrossa hamm o nix abgschnidda, des war oi Schdadtvierdl, da hadd mi mei Großvaddr niabr gschdiggd, dass i ihm von dr Wirdschafd a Bier hol, da hab i den Maßgrug gnomma und bin ibr d Kaisrschdross, und dann ibr die Schießgraba-Anlaga, und dann ibr d Schießgrabaschdross, und dann d Frohsinnschdross nundr bis an d Egg, und da war die Wirdschafd Zum Frohsinn, da hab i dann a Dreiquardl Bier griggd, und des hab i hoimdraga, weil wenn i a ganze Maß hoimgschleggd hädd, dann hädd i gwies a Vierdl vom dem Bier vrschidded. Da war i 6 Johr ald.

Und die Haisr hamm ja o alle zammgherd, Birgrhaisr, Jugndschdiil, und ibrall die Baim, in der Kaisrschdross warn mindeschdens vier Reiha Kaschdanjen, und dann had mr ja unbedingd a eigene Schdrossabahdrasse neischlage missa, und die Allee war beim Deifl, und weil s koi Allee mehr war, had mr s dann Adenauer-Allee ghoißa. Woisch schon nedd warum des.

Und jezz isch des a richdigge Unsidde, dass d Schdrossabah a eigns Gleis griaga muss, wo s bloß irgnd geha däd, und nedd, wo s needig sei däd. Musch ja bloß die 6er, die neie, wo s o nedd brauchd hädd, musch ja bloß die 6er von dr Brinzschdroß Richdung Schwaba-Zendner fahra, da gibd s ibrall des eggschdra Gleis, wo s bloß hibassd, und mr denggd si, des hamm s bloß gmachd, dass eggschdra deier kommd.

A Gschäfdle musch hamm in Augschburg, und wenn s a Bau-Gschäfdle isch in Aichach, da helfn s dr scho. Denggsch dr.

Und a Allee, des meegn s gar nedd, d Schdadtwerge. Wo a Allee isch, kennd ja o a Schdrossabah sei, denggn s. Hamm ja o eggschdra Däfele mid Nummr an d Baim higmachd. Des isch a scheens Gschäfdsmodell für die Bäume-Abhauer, da isch des ibrsichdlich, heid haumer Nummr a so und so und neggschds Johr die Nummara so und so. Und a Allee haun s am libbschdn um, da hasch koine eggschdra Afahra und kasch schee hindroinandr alles zammschlaga.

Und oi Reihe lassen s ja schdeha. Was wolln s bloß, d Leid, s isch ja no a Allee. A halbe hald. Und dann mach mr no n neia Fußweg und n woißa Schdrich, des isch dann a Radweg, und d Griine hamm o ihrn Schbaß ghabd.

A so gehd s. D Schdadt mag uns nedd, d Leid.

Was war jetzt das für ein dialektales Gestammel? Das war ein Brief an eine hochgestellte Persönlichkeit bei der Stadt Augschburg ...

 

Schön, euch zu sehen. Ich bin Wolfgang Magg. Schaut euch ruhig bei mir um und lernt mich kennen. Damit ich weiß, wer mich hier besucht, könnt ihr euch auch gern ins Gästebuch eintragen.

 

 

Mei, wia griggsch jezz den debbada Dexd mid

"Schön, euch zu sehen..." wegg, ohne dass des

Gäschdebiachle o wegg isch?

"Schön, euch zu sehen..." - ja gibbd s denn was

no Bleederes? Wer siggd denn da wen?

Mei, is des was, jezz brobier i s scho s dridde Mal.

So a Dexd, blezzlich, des isch was, des isch scho

aufregnd.

I hab gheerd, dr Löb däd si scho widdr ibr dia

Heldn vom Augsburgr Dialeggd luschdigg macha -

mei, ka der was anders? Da muss i scho saaga:

Eiga-Löb schdingd fei, gell.

 

 

Mei leddschdr Urlaub

Mei, jezz hädd i was gschriaba, dass des nedd mei leddschdr Urlaub sei soll, und dann isch dr ganze Dexd widdr wegg gwesa. Wo i doch auf dia Biennale in Bfennedig wolla däd, und ob ihr mir o gude Radschläg geba kennd. Jezz drugg i abr auf Schbeichern, und dann siggsch scho, ob dia scheene Ibrschrifd dann dazubassd.

Ci voleva anche questo!

 

Bildtitel

 

Wer den Kuchen nicht ehrt, hat den Papierkorb nicht geleert.

 

Sieht was irgendwie aus, und brauchst du jemand, der dir erklärt, was es ist, ist es Kunst.

 

Verona - der Römer

 

Historisches Museum bei Trento - Der Mann mit dem Goldhelm (Replik)

 

Grafen, stillgestanden!

 

Tabula rasa - Altpapiersammlerin

 

Stadtmauer Trento

 

 

 

 

 

Wo isch-es bessr gwesa, in Iddaljen odr in Schbanjen?

 

Offd werr i jezz gfraggd, wo isch-es jezz bessr gwesa, in Iddaljen odr in Schbanjen?

Mei, was saggsch da? Was sollsch da saga?

 

Moinsch, wia lang mir hibrauchd hamm?

I woiß des gar nimmi, wia lang mir da immr gfahra sinn. Des war ewig! Mir sinn jedsmal Daag und Nachd im Audo gwesa, da woisch ja offd nimmi, bisch jezz a Männle odr a Weible. Da saggsch dr dann a jedsmal, des machsch nimmi, des war jezz s leddschde Mal, dass da Daag und Nachd im Audo hoggsch, dass dr s Zeig scho zwischa dia Zeha zammbabbd. Kasch ja nedd raus, musch ja weidr, schonsch kommsch ja nia a.

Ja, was jezz andersch war, in Iddaljen, ja, in Iddaljen, d hamm-r bloß oi Bedd-Degge ghabd, dr Ernschd und i, i sag no, Ernschd, wo isch jezz dia andere Bedd-Degge? Und da war s bloß oine, abr dafir hamm-r a richdiggs Ehebedd ghabd, des war jezz in Schbanjen nedd a so, da hamm s zwoi Bedda ghabd, ausanandr, mei, in dr leddschda Nachd hamm-r s dann no zammgriggd, ge.

 

Ja, wia lang hamm-r jezz brauchd?

Dr Sandra hamm-r a bissele n Wein geba, als a Ausnahme, des gibd s fei schonsch nedd, hamm-r gsaggd,und dann hadd sie nix midgriggd, des hamm s uns in Schbanjen gsaggd, dass des hilfd. Des warn o Augschburgr, im gleicha Audo! I sag dem Ernschd no, schau, des isch doch a Augschburgr Audonummr, und dann hamm-r s scho gseha, n Müllr und sei Frau. Mir hamm s dann nommol droffa, in Augschburg auf m Blärrer, Ja, ge, d Weld isch gloi, des sag i immr.

Ja wia lang werr-mr jezz brauchd hamm? Oinahalb Daag? Oinahalb Daag scho. Nach Iddaljen. Ganz rundr, ge.

 

Mei, und nach Schbanjen, dr Ernschd hadd gsaggd, des machd-r nimmi, der isch mir ganz schdoif aus m Audo gfalla, wia mr dord warn, ja, zwoiahalb Daag warn s scho - i sag no, Ernschd, jezz mach doch omol a Bause! Der isch schdur auf seim Sidz babbd, o nedd wenn mir raus sinn, o dann isch-r im Audo blieba, s kennd ja gschdohla werra, ja, oimol isch-r raus, und grad da hadd s gregned, und duschdr war s, und da isch-r baddsch-nass zriggkomma. I sag no, des hadd si jezz glohnd! Dr Ernschd hadd nix gsaggd, er hädd ja a Vierdlschdund vorher in Barzelona mid raus kenna! Da hädd s no nedd gregned ghabd. Ja, zwoiahalb Daag nach Schbanjen, des hammr scho brauchd. Des brauchsch scho.

 

S Meer in Iddaljen? Also in Iddaljen war des Meer scheenr, bloß den Mill, mei, d Iddaljenr hamm ja nedd des Geld fir so viele Milldonna wie mir! Mir hamm ja scho vier, odr sinn s fimbf? A gelbe, a grine, mei, dass i s no zammgriag, a gelbe, a grine, a braune, und dia alde, a schwarze, ja, vier sinn s grad. In Iddaljen, da wo mir warn, liggd des alles am Schdrand rum. Fir d Sandra war des hald echd schee, weil mir sinn ja eggschdra fir sie an-en Sandschdrand, mir hamm gsaggd, ge, a Sandra - dia muss an-en Sandschdrand. Und wenn sie dann um den Mill rumgfunda hadd, da hadd die ihre Burgn baud und war beschäfdigd, des Kind hasch gar nimmi gseha, und von der hasch nix mehr gheerd, des war herrlich.

 

In Schbanjen hammr o n Sandschdrand ghabd, ge, und n Mill hadd s da nedd so vll geba, i globb, die machn si no mehr aus dem Zeigs, was rummliggd, odr dass nedd a so vll hamm zum Wegschmeißa, des ka ja sei, und dass mehr des Rizeigling macha mid dem Zeigs, was woiß i?

 

Des Wassr, mei, am Sandschdrand hasch ja nia a glaars Wassr, des war o in Iddaljen a so, abr des Wassr in Schbanjen, des hadd unsr Sandra nedd a so verdraagn, und da hadd s a bissele n Ausschlag griggd an dia leddschde Daag - i sag no zum Ernschd, Ernschd, schau a mal her, des Kind hadd ja n Ausschlag! Dr Ernschd hadd s glei agschaud, weil er isch ja omol Zivi gwesa im Aldrsheim bei St. Margared,und er hadd o gsaggd, des Kind hadd n Ausschlag! Goddseidank hamm-r bloß no zwoi Daag ghabd ! Abr dann in Iddaljen, des war was! I saag no dr Sandra, wia mr ihr gsaggd hamm, dass mr des Jahr nach Iddaljen fahra, saag i ihr no: Sandra, dass fei nedd widdr n Ausschlag griggsch! Nedd, dass des Salzwassr nedd verdraggsch! Verschbrich uns des, dass kein Ausschlag griggsch! Und dann war mr dord, no koine drei Daag, dann isch-s scho losganga. I saag no m Ernschd, Ernschd, saag i, warum verschdeggd si des Kind vor uns? Isch jezz des scho d Bubberdäd? Na, d Bubberdäd ka des no nedd sei, saggd dr Ernschd, abr vielleichd hadd s widdr den Ausschlag, den bleedn? Und dann hamm-r s auszoga, und da war s scho rood undr dr Hoos und undr dia Achsln. Mir hamm uns dann dengd, ge, des muss sie jezz aushaldn, so a Allergie, des beißd a bissele, des isch scho wahr, ge, aber der Ernschd hadd gsaggd, mei, wo mr scho zahld hamm, dafir hadd sie n scheena Urlaub, d Sandra, des halded s scho aus, da kemm-r doch nedd hoimfahra, und d Oma gießd n Garda, ge, und dann simm-r bliaba, des is dann o ganga, ge, d Sandra isch dann beim scheensda Weddr im Bedd glega, des war koi Zuggrschlegga, ge, dr Ernschd saggd no, ge, jezz will sie uns erbressa, abr dann saggd-r no, mei, heid isch scho Dienschdaag, und am Freidaag in achd Daag fahr mr ja scho widdr! Mei, des isch immr so kurz, kommsch hi, moinsch, jezz bisch ewig da, und bis di eigwehnd hasch, dass in dr Nachd o s Gloo findsch, mei, dann erschriggsch, dass scho widdr rum isch.

Dahoim hamm-r dann d Sandra ins Glinnikumm, des war dann scho a Gschieß, i kann s Ihne saaga, abr des war dann doch no a scheenr Urlaub, undrm Schdrich. Und i muss ihne saaga, in Iddaljen hadds jezz mir faschd no bessr gfalla.

 

Und no was war andersch in Schbanjen und in Iddaljen, dass i s nedd vergiss: d Wassrhähn warn andersch! Also, wia war jezz des, des war a so: in Schbanjen - na, in Iddaljen, da warn d Wassrhähn verdrehd, also, wo s hoiß komma isch, da war dr blaue Wassrhahn, und wo s kald komma isch, da war dann der roode Wassrhahn! Abr in Schbanjen, da war s widdr andersch, da war s a so, dass alle zwoi Wassrhähn rood warn, und aus m oina isch scho hoiß komma, und aus m andara kald, abr hasch-s hald nedd ausanandrkennd.

A so war s in Schbanjen und in Iddaljen, jezz wissn S-es.

 

1985 ?

Wo isch-es bessr gwesa, in Iddaljen odr in Schbanjen?

 

Offd werr i jezz gfraggd, wo isch-es jezz bessr gwesa, in Iddaljen odr in Schbanjen?

Mei, was saggsch da? Was sollsch da saga?

 

Moinsch, wia lang mir hibrauchd hamm?

I woiß des gar nimmi, wia lang mir da immr gfahra sinn. Des war ewig! Mir sinn jedsmal Daag und Nachd im Audo gwesa, da woisch ja offd nimmi, bisch jezz a Männle odr a Weible. Da saggsch dr dann a jedsmal, des machsch nimmi, des war jezz s leddschde Mal, dass da Daag und Nachd im Audo hoggsch, dass dr s Zeig scho zwischa dia Zeha zammbabbd. Kasch ja nedd raus, musch ja weidr, schonsch kommsch ja nia a.

Ja, was jezz andersch war, in Iddaljen, ja, in Iddaljen, d hamm-r bloß oi Bedd-Degge ghabd, dr Ernschd und i, i sag no, Ernschd, wo isch jezz dia andere Bedd-Degge? Und da war s bloß oine, abr dafir hamm-r a richdiggs Ehebedd ghabd, des war jezz in Schbanjen nedd a so, da hamm s zwoi Bedda ghabd, ausanandr, mei, in dr leddschda Nachd hamm-r s dann no zammgriggd, ge.

 

Ja, wia lang hamm-r jezz brauchd?

Dr Sandra hamm-r a bissele n Wein geba, als a Ausnahme, des gibd s fei schonsch nedd, hamm-r gsaggd,und dann hadd sie nix midgriggd, des hamm s uns in Schbanjen gsaggd, dass des hilfd. Des warn o Augschburgr, im gleicha Audo! I sag dem Ernschd no, schau, des isch doch a Augschburgr Audonummr, und dann hamm-r s scho gseha, n Müllr und sei Frau. Mir hamm s dann nommol droffa, in Augschburg auf m Blärrer, Ja, ge, d Weld isch gloi, des sag i immr.

Ja wia lang werr-mr jezz brauchd hamm? Oinahalb Daag? Oinahalb Daag scho. Nach Iddaljen. Ganz rundr, ge.

 

Mei, und nach Schbanjen, dr Ernschd hadd gsaggd, des machd-r nimmi, der isch mir ganz schdoif aus m Audo gfalla, wia mr dord warn, ja, zwoiahalb Daag warn s scho - i sag no, Ernschd, jezz mach doch omol a Bause! Der isch schdur auf seim Sidz babbd, o nedd wenn mir raus sinn, o dann isch-r im Audo blieba, s kennd ja gschdohla werra, ja, oimol isch-r raus, und grad da hadd s gregned, und duschdr war s, und da isch-r baddsch-nass zriggkomma. I sag no, des hadd si jezz glohnd! Dr Ernschd hadd nix gsaggd, er hädd ja a Vierdlschdund vorher in Barzelona mid raus kenna! Da hädd s no nedd gregned ghabd. Ja, zwoiahalb Daag nach Schbanjen, des hammr scho brauchd. Des brauchsch scho.

 

S Meer in Iddaljen? Also in Iddaljen war des Meer scheenr, bloß den Mill, mei, d Iddaljenr hamm ja nedd des Geld fir so viele Milldonna wie mir! Mir hamm ja scho vier, odr sinn s fimbf? A gelbe, a grine, mei, dass i s no zammgriag, a gelbe, a grine, a braune, und dia alde, a schwarze, ja, vier sinn s grad. In Iddaljen, da wo mir warn, liggd des alles am Schdrand rum. Fir d Sandra war des hald echd schee, weil mir sinn ja eggschdra fir sie an-en Sandschdrand, mir hamm gsaggd, ge, a Sandra - dia muss an-en Sandschdrand. Und wenn sie dann um den Mill rumgfunda hadd, da hadd die ihre Burgn baud und war beschäfdigd, des Kind hasch gar nimmi gseha, und von der hasch nix mehr gheerd, des war herrlich.

 

In Schbanjen hammr o n Sandschdrand ghabd, ge, und n Mill hadd s da nedd so vll geba, i globb, die machn si no mehr aus dem Zeigs, was rummliggd, odr dass nedd a so vll hamm zum Wegschmeißa, des ka ja sei, und dass mehr des Rizeigling macha mid dem Zeigs, was woiß i?

 

Des Wassr, mei, am Sandschdrand hasch ja nia a glaars Wassr, des war o in Iddaljen a so, abr des Wassr in Schbanjen, des hadd unsr Sandra nedd a so verdraagn, und da hadd s a bissele n Ausschlag griggd an dia leddschde Daag - i sag no zum Ernschd, Ernschd, schau a mal her, des Kind hadd ja n Ausschlag! Dr Ernschd hadd s glei agschaud, weil er isch ja omol Zivi gwesa im Aldrsheim bei St. Margared,und er hadd o gsaggd, des Kind hadd n Ausschlag! Goddseidank hamm-r bloß no zwoi Daag ghabd ! Abr dann in Iddaljen, des war was! I saag no dr Sandra, wia mr ihr gsaggd hamm, dass mr des Jahr nach Iddaljen fahra, saag i ihr no: Sandra, dass fei nedd widdr n Ausschlag griggsch! Nedd, dass des Salzwassr nedd verdraggsch! Verschbrich uns des, dass kein Ausschlag griggsch! Und dann war mr dord, no koine drei Daag, dann isch-s scho losganga. I saag no m Ernschd, Ernschd, saag i, warum verschdeggd si des Kind vor uns? Isch jezz des scho d Bubberdäd? Na, d Bubberdäd ka des no nedd sei, saggd dr Ernschd, abr vielleichd hadd s widdr den Ausschlag, den bleedn? Und dann hamm-r s auszoga, und da war s scho rood undr dr Hoos und undr dia Achsln. Mir hamm uns dann dengd, ge, des muss sie jezz aushaldn, so a Allergie, des beißd a bissele, des isch scho wahr, ge, aber der Ernschd hadd gsaggd, mei, wo mr scho zahld hamm, dafir hadd sie n scheena Urlaub, d Sandra, des halded s scho aus, da kemm-r doch nedd hoimfahra, und d Oma gießd n Garda, ge, und dann simm-r bliaba, des is dann o ganga, ge, d Sandra isch dann beim scheensda Weddr im Bedd glega, des war koi Zuggrschlegga, ge, dr Ernschd saggd no, ge, jezz will sie uns erbressa, abr dann saggd-r no, mei, heid isch scho Dienschdaag, und am Freidaag in achd Daag fahr mr ja scho widdr! Mei, des isch immr so kurz, kommsch hi, moinsch, jezz bisch ewig da, und bis di eigwehnd hasch, dass in dr Nachd o s Gloo findsch, mei, dann erschriggsch, dass scho widdr rum isch.

Dahoim hamm-r dann d Sandra ins Glinnikumm, des war dann scho a Gschieß, i kann s Ihne saaga, abr des war dann doch no a scheenr Urlaub, undrm Schdrich. Und i muss ihne saaga, in Iddaljen hadds jezz mir faschd no bessr gfalla.

 

Und no was war andersch in Schbanjen und in Iddaljen, dass i s nedd vergiss: d Wassrhähn warn andersch! Also, wia war jezz des, des war a so: in Schbanjen - na, in Iddaljen, da warn d Wassrhähn verdrehd, also, wo s hoiß komma isch, da war dr blaue Wassrhahn, und wo s kald komma isch, da war dann der roode Wassrhahn! Abr in Schbanjen, da war s widdr andersch, da war s a so, dass alle zwoi Wassrhähn rood warn, und aus m oina isch scho hoiß komma, und aus m andara kald, abr hasch-s hald nedd ausanandrkennd.

A so war s in Schbanjen und in Iddaljen, jezz wissn S-es.

 

1985 ?

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